VW Mönchengladbach stattet GEM-Fahrzeuge mit Aufklebern aus

Informierten über den Toten Winkel: A. Hendrix und M. Brandtner, Direktion Verkehr, VW-Vorsitzender O. Maubach, A. Peters-Dresen, Unternehmenssprecherin MAGS, U. Feldberg und H.-J. Maubach, VW Mönchengladbach, sowie B. Nipper, LVW-Geschäftsführer, mit Kindern der Grundschule Heyden

Mönchengladbach, 2.3.2017. Mit ca. 60 Fahrzeugen sorgt die GEM, die Gesellschaft für Wertstofferfassung, Wertstoffverwertung und Entsorgung Mönchengladbach mbH, für Sauberkeit in der Stadt. Dabei achten die Fahrer der Kehrmaschinen und Reinigungsfahrzeuge besonders auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmer, also Fußgänger und Radfahrer. Auch werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult, so Unternehmenssprecherin Anne Peters-Dresen. Um die Sicherheit von Radfahrern weiter zu verbessern, aber auch um andere Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren des Toten Winkels zu warnen, hat die VW Mönchengladbach nun nahezu die gesamte GEM-Flotte mit Aufklebern der Aktion „Vorsicht Toter Winkel!“ ausgestattet. Dafür wurde am 2.3. an der Gemeinschaftsgrundschule Heyden gemeinsam mit der Polizei eine Informationsveranstaltung ausgerichtet, bei der Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse die Gefahren des Toten Winkels praktisch vor Augen geführt wurden. Neben einer Kehrmaschine mit Rechtslenkung lag eine Plane aus, die den Bereich des Toten Winkels genau abdeckte. Ein Kind nach dem anderen nahm auf dem Fahrersitz Platz und schaute in den Rückspiegel. Die restliche Klasse, die sich auf der Plane aufgestellt hatte, war von dort nicht zu sehen. Auch wurde bei der Aktion das Fahrzeug mit einem Heck- und einem Seitenaufkleber ausgestattet.
„Wir wollen die ungeschützten Verkehrsteilnehmer mit den Aufklebern in der konkreten Verkehrssituation auf die mögliche Gefahr aufmerksam machen“, so VW-Vorsitzender Oliver Maubach. Zugleich betonte er, dass die Fahrzeugführer beim Abbiegen besonders vorsichtig sein müssten: „Großfahrzeuge sollten im Schritttempo abbiegen.“
Achim Hendrix von der Verkehrsdirektion der Polizei Mönchengladbach begrüßte die Aktion: „Jedes mehrspurige Fahrzeug hat einen Toten Winkel. Doch während beim PKW der Schulterblick ausreicht, versperren beim LKW die Aufbauten der Ladefläche den Blick. Mehr als 30% des Umfelds kann der Fahrer nicht einsehen.“ Doch selbst Spiegel schafften keine vollständige Rundumsicht; daher sei es sinnvoll, Radfahrer in der Abbiegesituation zu warnen, auch wenn diese Vorrang haben.
Schulamtsdirektorin Ursula Schreuers-Dewies hob hervor, wie wichtig Aufklärungveranstaltungen wie diese für die Verkehrssicherheit der Kinder sind. Gerade durch das Erleben setze sich das Wissen fest. „Wir sind dankbar für jede Unterstützung!“, so die Schulamtsdirektorin.