Nachahmer erwünscht – KVW Wesel statt erste Spedition aus

Startschuss in Moers (v.li.): Rüdiger Kehl, Bereichsleiter der KVW Wesel in Moers, mit Ulf Sattler, Geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Spedition, und Frank Schulten, Geschäftsführer der KVW Wesel

Moers, 22.11.2014. Mit der Spedition Sattler aus Moers hat die Kreis-Verkehrswacht Wesel erstmals im Kreisgebiet eine Firma gefunden, die sich aktiv gegen Unfälle vorgeht, die durch den so genannten „toten Winkel" mitverursacht werden. 

Die Firma Sattler hat nun sämtliche Beifahrertüren ihrer Lastwagen mit Aufklebern der Aktion bestückt. Die mahnende Botschaft „Vorsicht toter Winkel“ nebst Piktogramm soll Radfahrer auf die Gefahr hinweisen, die aus fehlendem Sichtkontakt mit dem LKW-Fahrer resultieren kann. Besser, so die Botschaft, man bleibt als Radfahrer hinter dem Großfahrzeug.

Der Moerser Bereichsleiter der Kreisverkehrswacht Rüdiger Kehl, der die Aufkleber gemeinsam mit Geschäftsführer Frank Schulten überbrachte, erinnert sich an einen dramatischen Tote-Winkel-Unfall im Kreis, der mittlerweile einige Jahre zurückliegt. Damals fuhr ein Junge mit dem Fahrrad in Moers auf der Römerstraße Richtung Meerbeck. Zur Kollision kam es an der Kreuzung mit der Franz-Haniel-Straße. Ein nach rechts abbiegender Lastwagen erfasst den Jungen und überrollte ihn.
Mit der nun gestarteten Aktion, so hofft man bei der Kreisverkehrswacht Wesel, sollen Unfälle dieser Art vermieden werden. Um eine möglichst große Aufmerksamkeit zu erzielen, hofft man nun auf weitere Unternehmen, die sich anschließen.